26. Oktober 2005

Nebensächliches - von mir

Früher fand ich meinen Frieden auf Friedhöfen, heute in der Natur.
Vielleicht liegt es daran, dass ich lieber unter einem Baum in einem Friedwald meine Asche verstreut sehen will.

 
Kein Scherz, als Kind spielte ich oft in einem nahen Friedhof und sammelte dort Kastanien im Herbst. Später im Leben wohnte ich mehrmals in der Nähe (Sichtweite) von Friedhöfen, ging gerne über diese Orte.

Dort wo mein Vater vor 35 Jahren zu Grabe gebettet wurde, ist heute ein friedlicher Park und über dem aufgelassenen Grab pflanzte ich eine Wildkirsche, die nun mächtig in die Höhe schiesst. Alle paar Jahre schaue ich vorbei und erfreue mich des stattlichen Baumes der da wächst mit der Kraft aus dem Leibe meiner Ahnen.

 
Mein Lieblingskater wurde kürzlich von einem Auto angefahren und ich begrub ihn unter einem Baum am nahen Waldrand, dort wo er sich am Liebsten aufhielt.

Unter diesen Bäumen fühle ich mich zu Lebzeiten wohl und genau da oder einrm anderen friedlichen Wald möchte ich mal friedlich ruhen mit Blick auf die Sonne und weites Land.

retour