20. Dezember 2003

Jenseits von Weihnachten

Habe mich dem Weihnachtsrummel entzogen
die bunten Städte gemieden
keine Lichterketten aufgehängt
nicht Konsum gesucht.

Normal gelebt wie immer
die Natur angenommen
wie sie im Dezember ist
mit Schnee und Kälte.

Selbst Lebkuchen schmeckten wenig
und Stollen schon gar nicht.
In Erinnerung an Kinderzeiten
kam ein Rest Träume hoch.

Ich werde Weihnachten leben
wie das Osterfest
normal wie immer an Sonntagen
zurückgezogen in mir frei.

Jenseits mythologischer Bindungen
religiöser Geschichten.
Ohne bindende Familienmuster
ganz davon frei.

Werde mich spüren
und den Geist der Liebe
der in mir ist
nur in mir.

Werde daraus schöpfen
für das nächste Jahr,
den nächsten Kreislauf
des Rades dieses Lebens.

Auf dem Weg zur Nabe
dem Ausgang der Tür.
Dahinter all das ruht
was Angst macht im Leben.

Religiöse Geschichten
myhtologische Deutungen
die binden ans Rad
verhindern den freien Blick.

Jenseits von Weihnachten
von Ostern und anderen Bindungen
will ich Leben frei
für den Rest meiner Tage
.

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